Nachteile bleifreier/ -reduzierter PSA gegenüber konventioneller

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diversen Publikationen der Jahre 2007 bis 2011 war zu lesen, dass die Schutzwirkung bleifreier Röntgenschürzen nicht mit jener herkömmlichen Bleischürzen mithalten konnte.

Gibt es hierzu aktuellere Erkenntnisse?
Kann die heute zu Tage erhältliche bleifreie oder bleiarme Röntgenschutzkleidung bedenkenlos getragen werden - aus Sicht des Strahlenschutzes?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen
Randolf Trinkaus

rantr

 

Sehr geehrter Herr Trinkaus,

die angesprochenen Probleme mit den bleifreien und bleireduzierten Röntgenschürzen gibt es seit der IEC 61331-1:2014 bzw. DIN EN 61331-1:2016 nicht mehr. Unabhängig vom Aufbau des Schutzmaterials muss die Röntgenschürze die erforderlichen Schwächungseigenschaften über den angegebenen kV-Bereich nachweisen. Ein CE-Zeichen werden Sie auf jeder Röntgenschürze finden. Der Hersteller sollte zusätzlich bestätigen, dass er die oben genannte Norm erfüllt.

Noch ein Hinweis: Nach der neuen IEC 61331-3:2016 sollte im Etikett der Bleigleichwert, der kV-Bereich, die Flächendichte und der Verweis auf die Normen stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Jungnickel

 

kj

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